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02/02/2026
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Temporäres Wohnen in Paris (1–12 Monate): Ein praktischer Leitfaden

Eine temporäre Wohnung in Paris für einen Zeitraum von 1 bis 12 Monaten zu finden, kann schwierig sein. Diese Dauer liegt in einer Grauzone: Sie ist oft zu lang für touristische Unterkünfte und zu kurz für klassische Wohnmietverträge.

Infolgedessen haben viele Mieter Schwierigkeiten zu verstehen, welche Optionen rechtlich zulässig und praktisch geeignet sind.

Dieser Leitfaden erklärt, was temporäres Wohnen in Paris bedeutet, für wen es gedacht ist und welche Hauptlösungen im Jahr 2026 zur Verfügung stehen.

Was bedeutet "temporäres Wohnen" in Paris?

Auf dem Pariser Mietmarkt bezeichnet temporäres Wohnen in der Regel möblierte Unterkünfte, die für einen begrenzten Zeitraum – meist zwischen einem und sechs Monaten – vermietet werden, ohne die Absicht einer langfristigen Niederlassung.

Dieses Format wird häufig genutzt von:

  • Praktikanten und Studierenden in Kurzprogrammen

  • Fachkräften mit befristeten Arbeitseinsätzen

  • Expats, die umziehen und eine langfristige Wohnung suchen

  • Beratern oder projektbasiert arbeitenden Personen

  • Personen in einer Übergangsphase zwischen zwei Wohnsitzen

Das französische Mietrecht behandelt Kurzaufenthalte, Mobilitätsmietverträge und klassische Langzeitmieten sehr unterschiedlich. Deshalb erfordert der Zeitraum von 1 bis 6 Monaten spezielle Lösungen.

Warum Aufenthalte von 1–12 Monaten in Paris kompliziert sind

Mehrere Faktoren erschweren den Zugang zu temporärem Wohnraum:

  • Klassische Mietverträge (möbliert oder unmöbliert) sind auf langfristiges Wohnen ausgelegt

  • Kurzzeitvermietungen sind reguliert und über mehrere Monate hinweg oft teuer

  • Viele Vermieter verlangen einen französischen Bürgen und umfangreiche Unterlagen

  • Das Angebot an möblierten Wohnungen ist im Pariser Zentrum begrenzt

Daher müssen Mieter häufig über den klassischen privaten Mietmarkt hinaus suchen.

Hauptoptionen für temporäres Wohnen in Paris

Kurzzeitvermietungen (Airbnb und ähnliche Plattformen)

Möblierte Kurzzeitwohnungen sind in Paris weit verbreitet und bieten hohe Flexibilität.

Vorteile

  • Sofortige Verfügbarkeit

  • Vollständig möbliert

  • Flexible Buchung

Nachteile

  • Hohe Kosten über mehrere Monate

  • Nicht für dauerhaftes Wohnen konzipiert

  • Begrenzter Mieterschutz

Am besten geeignet für Aufenthalte von wenigen Wochen bis zu einem Monat, weniger für mehrere Monate.

Hotels und Aparthotels

Hotels und Serviced Apartments können mittelfristige Aufenthalte ermöglichen.

Vorteile

  • Keine administrativen Anforderungen

  • Inklusive Services

Nachteile

  • Sehr hohe monatliche Kosten

  • Begrenzter Platz und Privatsphäre

  • Für langfristiges Alltagsleben ungeeignet

Untermiete (‘Sous-location”)

Bei der Untermiete wird eine Wohnung für einen begrenzten Zeitraum von einem Hauptmieter angemietet.

Vorteile

  • Teilweise günstiger

  • Wohnliches Umfeld

Nachteile

  • Rechtlich komplex

  • Unvorhersehbare Verfügbarkeit

  • Risiko informeller oder unsicherer Vereinbarungen

Mobilitätsmietvertrag (“Bail mobilité”)

Der Mobilitätsmietvertrag ist ein französischer Mietvertrag, der speziell für temporäre Aufenthalte konzipiert wurde.

Zentrale Merkmale:

  • Dauer: 1 bis 10 Monate

  • Ausschließlich möblierte Wohnungen

  • Keine Kaution

  • Beschränkt auf bestimmte Profile (Studierende, Praktikanten, Mitarbeitende auf Entsendung)

Diese Option eignet sich oft gut für temporäres Wohnen, allerdings ist das Angebot begrenzt.

Coliving und gemanagte Wohnformen

Coliving- und gemanagte Wohnkonzepte haben sich in Paris stark entwickelt, um den Bedarf an flexiblem und temporärem Wohnen zu decken.

Typische Merkmale:

  • Möblierte private Zimmer oder Studios

  • Geteilte Gemeinschaftsflächen

  • All-inclusive-Monatsmiete

  • Zentrale Verwaltung

  • Vertragsformate, die auf mittelfristige Aufenthalte zugeschnitten sind

Diese Lösungen richten sich häufig an Bewohner, die mehrere Monate bleiben und planbare Kosten sowie geringe administrative Komplexität wünschen.

Beispielsweise gehört Colonies zu den Anbietern von gemanagtem Wohnen in Paris und bietet möblierte Apartments, Wohngemeinschaften und Coliving-Residenzen mit Vertrags- und Preisstrukturen an, die auf Studierende, junge Berufstätige und internationale Bewohner mit temporärem Wohnbedarf zugeschnitten sind.

Administrative Aspekte, die zu berücksichtigen sind

Bei der Suche nach temporärem Wohnraum in Paris sollten Mieter Folgendes einplanen:

  • Nachweise über den Status (Student, Arbeitnehmer, berufliche Entsendung)

  • Anforderungen an möblierte Wohnungen

  • Begrenzungen der Vertragslaufzeit

  • Unterschiedliche Kündigungsfristen je nach Vertragsart

Ein frühzeitiges Verständnis dieser Rahmenbedingungen kann Verzögerungen und gescheiterte Bewerbungen deutlich reduzieren.

Welche Option ist für einen Aufenthalt von 1–12 Monaten am besten?

Es gibt keine universelle Lösung. Allgemein gilt:

  • Unter 1 Monat: Kurzzeitmiete, Hotel oder Airbnb

  • 1–3 Monate: Kurzzeitmiete, Mobilitätsmietvertrag (1 bis 10 Monate), Coliving, gemanagte Wohnformen

  • 3–12 Monate: Mobilitätsmietvertrag oder gemanagte Wohnformate

Die richtige Wahl hängt vom Budget, der rechtlichen Eignung und dem gewünschten Maß an Stabilität ab.

Zentrale Erkenntnisse

  • Temporäres Wohnen in Paris besetzt eine spezifische rechtliche und praktische Nische

  • Klassische Mietverträge sind für Aufenthalte unter 12 Monaten oft ungeeignet

  • Es existieren mehrere Alternativen, jeweils mit eigenen Vor- und Nachteilen

  • Möblierte und gemanagte Wohnformate schließen die Lücke zwischen Kurzzeit- und Langzeitmiete

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